Zink und Magnesium zusammen einnehmen – beeinflusst Zink die Magnesiumaufnahme?
Zink und Magnesium zusammen einnehmen – beeinflusst Zink die Magnesiumaufnahme?
Zink und Magnesium gehören zu den wichtigsten Mineralstoffen im menschlichen Körper. Beide sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und werden häufig gemeinsam in Nahrungsergänzungsmitteln oder im Rahmen einer täglichen Supplement-Routine eingenommen.
Immer wieder stellt sich jedoch die Frage: Sollte man Zink und Magnesium gleichzeitig einnehmen – oder kann Zink die Magnesiumaufnahme beeinflussen?
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Eine wissenschaftliche Studie deutet darauf hin, dass sehr hohe Mengen an Zink tatsächlich Auswirkungen auf den Magnesiumhaushalt haben können.
Kurzantwort: Kann Zink die Magnesiumaufnahme hemmen?
Eine Studie aus dem Jahr 1994 untersuchte den Einfluss von Zink auf die Magnesiumaufnahme beim Menschen. Dabei zeigte sich, dass sehr hohe Zinkmengen die Magnesiumresorption beeinflussen können.
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Wichtig ist jedoch: In der Studie wurde eine sehr hohe Zinkdosis von 142 mg pro Tag verwendet. Diese Menge liegt deutlich über den üblichen Dosierungen in Nahrungsergänzungsmitteln.
Studie: Einfluss von Zink auf den Magnesiumhaushalt
In der Untersuchung von Spencer, Norris und Williams (1994) wurde analysiert, wie sich eine sehr hohe Zinkzufuhr auf den Magnesiumstatus im Körper auswirkt.
Die Forscher beobachteten dabei:
- eine mögliche Beeinflussung der Magnesiumresorption
- Veränderungen im Magnesiumhaushalt
Die verwendete Zinkmenge betrug 142 mg pro Tag, was im Vergleich zu üblichen Supplement-Dosierungen sehr hoch ist.
Studie:
Spencer H., Norris C., Williams D. (1994).
Inhibitory effects of zinc on magnesium balance and magnesium absorption in man.
Journal of the American College of Nutrition, 13(5), 479–484.
Wie viel Zink ist normalerweise in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten?
Typische Zinkmengen in Nahrungsergänzungsmitteln liegen deutlich niedriger.
| Supplement | Typische Zinkmenge |
|---|---|
| Standard Nahrungsergänzung | 15 mg |
| Hochdosierte Präparate | 25 mg |
| Teilweise spezielle Produkte | bis ca. 40 mg |
In der Europäischen Union liegt die empfohlene maximale Menge in vielen Nahrungsergänzungsmitteln häufig bei 25 mg Zink pro Tagesdosis.
Diese Dosierungen sind deutlich niedriger als die 142 mg Zink, die in der oben genannten Studie untersucht wurden.
Beeinflussen normale Zinkdosierungen die Magnesiumaufnahme?
Ob übliche Zinkmengen von etwa 15–40 mg pro Tag tatsächlich einen messbaren Einfluss auf die Magnesiumaufnahme haben, lässt sich anhand der Studie nicht eindeutig beantworten.
Die Untersuchung bezieht sich ausschließlich auf sehr hohe Zinkdosierungen, die im Alltag selten erreicht werden.
Daher bleibt unklar, ob normale Mengen in Nahrungsergänzungsmitteln die Magnesiumresorption tatsächlich beeinflussen.
Zink und Magnesium zeitlich getrennt einnehmen

Viele Menschen entscheiden sich aus praktischen Gründen dafür, beide Mineralstoffe zeitlich versetzt einzunehmen.
Eine mögliche Einnahmeroutine könnte beispielsweise so aussehen:
| Zeitpunkt | Mineralstoff |
|---|---|
| nach dem Frühstück oder Mittagessen | Zink |
| abends | Magnesium |
Magnesium wird häufig am Abend eingenommen, während Zink von vielen Menschen zu einer Mahlzeit ergänzt wird.
Diese zeitliche Trennung kann helfen, mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.
Warum Magnesium häufig abends eingenommen wird
Magnesium trägt laut zugelassenen Health-Claims unter anderem zu:
- normaler Muskelfunktion
- normalem Energiestoffwechsel
- normaler Funktion des Nervensystems
- Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
bei.
Viele Menschen integrieren Magnesium daher in ihre abendliche Supplement-Routine, während andere Mineralstoffe tagsüber ergänzt werden.
Häufige Fragen zu Zink und Magnesium
Kann man Zink und Magnesium gleichzeitig einnehmen?
Grundsätzlich werden beide Mineralstoffe häufig gemeinsam in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Einige Menschen bevorzugen jedoch eine zeitlich getrennte Einnahme.
Beeinflusst Zink die Magnesiumaufnahme?
Eine Studie mit sehr hohen Zinkmengen zeigte eine mögliche Beeinflussung der Magnesiumaufnahme. Ob dies auch bei üblichen Dosierungen der Fall ist, lässt sich anhand der vorhandenen Daten nicht eindeutig beantworten.
Wann sollte man Zink einnehmen?
Viele Menschen nehmen Zink zu einer Mahlzeit ein, zum Beispiel nach dem Frühstück oder Mittagessen.
Fazit: Kann man Zink und Magnesium zusammen einnehmen?
Eine wissenschaftliche Studie deutet darauf hin, dass sehr hohe Zinkmengen die Magnesiumresorption beeinflussen können. In der Untersuchung wurde jedoch eine Dosierung von 142 mg Zink pro Tag verwendet, die deutlich über üblichen Mengen in Nahrungsergänzungsmitteln liegt.
Ob typische Zinkdosierungen von etwa 15–40 mg täglich einen ähnlichen Effekt haben, lässt sich derzeit nicht eindeutig sagen.
Viele Menschen entscheiden sich daher vorsorglich dafür, Zink und Magnesium zeitlich getrennt einzunehmen, beispielsweise Zink tagsüber und Magnesium am Abend.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI (u.a.Chatgpt) erstellt und redaktionell geprüft
Quellen (Auswahl)
Spencer H, Norris C, Williams D. Inhibitory effects of zinc on magnesium balance and magnesium absorption in man. Journal of the American College of Nutrition. 1994;13(5):479–484.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr – Zink und Magnesium.
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Verwendung von Mineralstoffen in Lebensmitteln – Empfehlungen zu Höchstmengen in Nahrungsergänzungsmitteln.
Über den Autor
Christian Böhm
Zertifizierter veganer Ernährungsberater · Longevity-Coach · Gründer Natural-Fitness24 (seit 2010)
Chris beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Kraftsport, Ernährung und Supplementierung. Als Inhaber von NF24 und zertifizierter Ernährungsberater gibt er ausschließlich Empfehlungen, die er selbst erprobt oder für sinnvoll befunden hat.







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