Veganer Schoko-Proteinshake - ohne Zucker & ohne künstliche Aromen
Von Chris Böhm · Gründer & zertifizierter veganer Ernährungsberater bei Natural-Fitness24
Ein ehrlicher Schoko-Proteinshake aus vier Zutaten – ohne Aroma, ohne Zucker im Pulver
Die meisten fertigen Schoko-Proteinshakes leben von Aromen und Süßungsmitteln. Ich zeig dir hier das Gegenteil: einen cremigen Schokoshake, der seinen Geschmack aus echten Zutaten holt, aus reiner Kakaomasse, einer reifen Banane und einem Hauch Mönchsfrucht zum Süßen, auf Basis unseres neutralen Ackerbohnenproteins. Kein Kunstaroma, kein zugesetzter Zucker aus dem Pulver, „Pur ist immer besser“ im Glas.
Ein Satz vorweg, damit klar ist, worüber wir reden: Protein trägt zu einer Zunahme an Muskelmasse und zum Erhalt von Muskelmasse bei. Das ist der Grund, warum ein Proteinshake überhaupt Sinn ergibt. Der Rest hier ist schlicht guter Geschmack aus ehrlichen Zutaten.
Warum genau diese vier Zutaten
Vmazing Ackerbohnenprotein (neutral) ist die Basis. Ich nehme bewusst die neutrale Variante, weil sie mit rund 80 % Proteinanteil viel Eiweiß liefert und geschmacklich eine leere Leinwand ist. So bestimmst du den Geschmack über die echten Zutaten, nicht über ein Aroma. Ackerbohne ist dabei angenehm löslich und weniger sandig als viele andere Pflanzenproteine.
Reine Kakaomasse gibt dem Shake seinen tiefen Schokoladengeschmack. Wichtig zu wissen: Das ist 100 % Kakao, von Natur aus richtig bitter und ganz ohne Zucker. Du brauchst deshalb nur wenig davon, und deshalb kommt die Mönchsfrucht ins Spiel.
Flavmazing Mönchsfruchtpulver übernimmt das Süßen. Es balanciert die Bitterkeit des reinen Kakaos aus, und weil seine Süße sehr intensiv ist, reicht eine kleine Menge. Es ist ein Lebensmittel zum Süßen, mehr Aufgabe hat es hier nicht.
Eine reife Banane hat die Doppelrolle: Sie bringt natürliche Süße mit und macht den Shake cremig und sämig, ohne dass du zu Verdickungsmitteln greifen musst. Wenn du es fruchtiger magst, funktioniert auch eine Handvoll gefrorene Beeren, dazu unten mehr.
Das Rezept
Für 1 großes Glas (ca. 400 ml):
- 25 g Vmazing Ackerbohnenprotein, neutral (ca. 20 g Eiweiß)
- 250 ml Wasser oder ungesüßter Pflanzendrink deiner Wahl
- 1 reife Banane
- 1 gehäufter TL reine Kakaomasse (fein gehackt oder als Wafer), ca. 5–8 g
- Mönchsfruchtpulver nach Geschmack, zum Süßen (klein anfangen!)
- optional: 2–3 Eiswürfel für mehr Frische
So geht’s:
- Banane grob brechen und mit der Flüssigkeit in den Mixer geben.
- Kakaomasse zugeben. Da sie fest ist, mixt sie sich in feiner Form oder als Wafer am besten unter, ein leistungsfähiger Mixer hilft hier.
- Ackerbohnenprotein zugeben und alles glatt mixen.
- Jetzt erst die Mönchsfrucht: eine kleine Menge einrühren, abschmecken, bei Bedarf nachlegen. Lieber langsam heran, nachsüßen geht immer, zurücknehmen nicht.
- Optional mit Eiswürfeln aufmixen und sofort trinken.
Chris’ Tipps aus der Praxis
- Bitterkeit steuern: Reine Kakaomasse ist kein Kakaopulver, sie ist intensiver. Fang mit weniger an, als du denkst, und taste dich hoch.
- Cremiger: gefrorene statt frische Banane verwenden, oder einen Löffel Nussmus zugeben (bringt zusätzlich Fett und Sättigungsgefühl im Alltag).
- Fruchtig-Variante: Banane teilweise durch gefrorene Kirschen oder Himbeeren ersetzen, „Schoko-Kirsch“ passt hervorragend zum Kakao.
- Neutral bleibt King: Weil das Protein geschmacksneutral ist, kannst du dasselbe Grundrezept endlos abwandeln, ohne gegen ein fertiges Aroma anzukämpfen.
Nährwerte (ca., pro Glas)
Die Werte hängen von deiner Flüssigkeit und der Bananengröße ab, deshalb als grobe Orientierung: Der Shake liefert dir rund 20 g Eiweiß aus dem Ackerbohnenprotein, dazu die natürlichen Kohlenhydrate der Banane und den kleinen Fettanteil aus der Kakaomasse. Welche Basis du wählst, macht den Unterschied:
| Basis | Charakter | Wann sinnvoll |
|---|---|---|
| Wasser | leichter, weniger Kalorien, klarer Schokogeschmack | wenn der Shake schlank bleiben soll |
| Ungesüßter Pflanzendrink | sämiger, gehaltvoller, runder im Mund | als Mahlzeit-Ersatz oder für mehr Sättigung |
Das war’s: vier ehrliche Zutaten, ein cremiger Schokoshake, den du in zwei Minuten hast. Die Zutaten findest du alle bei uns: das Vmazing Ackerbohnenprotein, die reine Kakaomasse und das Flavmazing Mönchsfruchtpulver.
Pur ist immer besser. — Chris
Häufige Fragen zum Schoko-Proteinshake
Wie viel Protein hat der Shake?
Mit 25 g neutralem Ackerbohnenprotein liefert ein Glas rund 20 g Eiweiß, dazu kommt ein kleiner Anteil aus dem Pflanzendrink, falls du statt Wasser einen verwendest.
Warum reine Kakaomasse statt Kakaopulver?
Kakaomasse ist 100 % Kakao und intensiver als entöltes Kakaopulver. Sie bringt den tiefen Schokogeschmack und etwas Fett für die Cremigkeit. Du brauchst nur wenig, und weil sie ungesüßt und bitter ist, gleicht die Mönchsfrucht das aus.
Geht das Rezept auch ohne Hochleistungsmixer?
Die Kakaomasse ist fest, deshalb löst sie sich in feiner, gehackter Form oder als Wafer am besten. Ohne kräftigen Mixer kannst du sie leicht anschmelzen oder feiner hacken, damit keine Stückchen bleiben.
Passend dazu
Quelle zum Protein-Claim: Der Health Claim „Protein trägt zu einer Zunahme an Muskelmasse bei“ und „Protein trägt zum Erhalt von Muskelmasse bei“ ist nach VO (EU) Nr. 432/2012 zugelassen. Wissenschaftliche Grundlage: EFSA-Opinion zu Protein und Muskelmasse (EFSA Journal, Claim-IDs 415, 417, 593, 594, 595, 715).
Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information. Der genannte gesundheitsbezogene Angabe zu Protein bezieht sich auf den Nährstoff gemäß der EU-Health-Claims-Verordnung (VO (EU) Nr. 432/2012) und setzt eine ausreichende tägliche Zufuhr voraus. Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Inhalte wurden mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.
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Über den Autor
Christian Böhm
Zertifizierter veganer Ernährungsberater · Longevity-Coach · Gründer Natural-Fitness24 (seit 2010)
Chris beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Kraftsport, Ernährung und Supplementierung. Als Inhaber von NF24 und zertifizierter Ernährungsberater gibt er ausschließlich Empfehlungen, die er selbst erprobt oder für sinnvoll befunden hat.







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